neue Caching anforderungen für meinen Server

Wie Ihr ja aus dem Artikel auf meiner Familienseite “Die Waldstädts” erfahren habt, wurden meinen Gastbloggern auf waldstaedts.com je einen eigenen Domain auf Weihnachten geschenkt. Die liebe Nixe bekam nixesblog.ch und der Milli hat millilsblog.ch.

Diese Blogs werden auch auf meinem Server mittels Virtual Host geführt. Dies hatte aber die Auswirkung das WP Super Cache, welches ich nach wie vor für eines der besten Plugin halte, nicht mehr mit der gewünschten Performance arbeiten konnte. Also was tun ? Natürlich probieren, Testen und eine Alternative suchen.

Diese Alternative habe ich auch gefunden. Und zwar mittels Batcache und APC Object Cache Backend.

Das interessante an Batcache ist, das sich das Plugin erst ab einen definierten anzahl Bescuhern einschaltet. Das bedeutet, erst der dritte Besucher zur selben Zeit erhält eine 300 Sekunden Gültige “statische” Seite angezeigt. Somit wird der Server CPU und die db abfrage extrem minimiert und die Seite bleibt eigentlich Dynamisch.

Also, wenn Ihr mehr als einen Blog auf dem selben Server hostet versucht mal die Kombination…..Ich bin mehr als zufrieden…die CPU Auslastung liegt nun wieder sehr tief und die Blog Responding time auch nicht schlecht.

Aber wie bereits oben erwähnt, wenn Ihr nur einen Blog hostet, ist WP Super Cache nach wie vor das Ding aller dinge…

An dieser stelle möchte ich nun noch

Andy Skelton für BatcacheMark Jaquith für APC Object Cache Backend und Donncha O Caoimh für WP Super Cache

 

WordPress Performance – Deutsches Backend langsamer als Englisches

Bei TalkPress habe ich einen Artikel gefunden, in dem ein kleines Experiment beschrieben wird:

Ein englischer WordPress-Blog wurde einem komplett identischen deutschen WordPress-Blog gegenübergestellt und hinsichtlich der Geschwindigkeit getestet.

Das Ergebnis:

Die deutsche (und ansonsten identische WordPress-Version) ist rund 44% langsamer! Und der verbrauchter Speicher (wichtig für die Performance) ist um ca. 5 – 8 MB grösser als die original Englische Version…

Was wurde getestet:

Es wurden zwei identische Blogs mit jeweils 10 Artikeln und dem WordPress-Standardtheme “TwentyTen” getestet, die sich einzig in der verwendeten WordPress-Sprache unterschieden – ein Blog war englisch, einer deutsch.  Es wurde das Frontend (die Homepage/Startseite), das Backend (Admin-Dashboard) und der RSS-Feed untersucht.

Es waren keine Plugins installiert und auch sonst wurden keine weiteren Änderungen vorgenommen. Die exakte Messmethode mit allen technischen Details und verwendeten Programmen, findet Ihr direkt im TalkPress-Artikel.

Die genauen Ergebnisse:

Der Aufruf des deutschen Frontend war rund 44% langsamer als bei der englischen Version. Das Backend war rund 30% langsamer und der Feed ganze 62%! Diese Ergebnisse sind zwar etwas mit Vorsicht zu genießen, da sie nur auf einem System erhoben und auf einem zweiten Rechner auf Plausibilität geprüft wurden. Um wirklich ein stichhaltiges und objektives Ergebnis zu erhalten, müssten wesentlich mehr Testläufe unter verschiedenen Systemen durchgeführt werden.

Doch einen ersten Anhaltspunkt liefert das Ergebnis allemal.

Und was bedeutet das jetzt:

Es ist ernüchternd. Da kämpft man als Blogger mit zig Cache-Plugins und versucht an allen Ecken und Enden durch diverse Optimierungsmaßnahmen noch die eine oder andere Millisekunde im Blog-Aufbau herauszukitzeln – und dann das. Cache-Plugins z.B. können an diesem grundsätzlichen Leistungsproblem der deutschen WordPress-Version nichts ändern. Und so muss man sich als Blogger schon fragen, welche Bemühungen denn unter dem Licht dieser Ergebnisse überhaupt noch sinnvoll sind und welche nicht.

Lösung (provisorisch)

Auf TalkPress werden einige Denkansätze diskutiert…..

Ich habe nun hier auf waldstaedts.com einfach WordPress auf die englische Version umgeschaltet. Das heist, in der wp-config.php habe ich die de_DE definition im ” define ( ‘ WPLANG ‘ , ‘ de_DE ‘ ) ; ” gelöscht.

Klar: Entweder kennt man sich dazu schon hinreichend in WordPress aus, so dass einen die englischen Begriffe im Admin-Bereich nicht weiter stören oder (noch besser) man beherrscht hinreichend gut die englische Sprache. Und meine Blogger auf waldstaedts.com werden sich schon an die Umstellung gewöhnen ;-) Sorry Jungs (Milli) und Mädels (Nixe)….

Das Backend ist also gar nicht mal so ein großes Problem. Aber was ist mit dem Frontend, immerhin möchte man ja nicht, dass die Besucher plötzlich eine englische Seite sehen. Daher habe ich mir die mühe gemacht, und im Theme Code rumgebastelt und alle Englischen Zeilen auf Deutsch Übersetzt….Falls Ihr aber doch was Englsiches findet, was eigentlich Deutsch sein sollte, geb mir doch via Kommentare bescheid…..Danke